Zwei Ruinen und ein Schloss

Zwei Ruinen und ein Schloss
-Das Gimborner Ländchen-

Es ist Sonntag der 19.04.2015 und wir ziehen wieder mal los. Da ein Teil der Familie arbeiten muss, entscheiden wir uns für eine Runde in der Nähe. Inspiriert durch das Buch „Tippel Touren Band 12“ machen wir uns auf den Weg nach Gimborn. Nach kurzer Anfahrt geht es direkt auf den Weg.Leider ist dieser nicht ausgeschildert, wie wir es von den anderen Wanderwegen bis jetzt gewohnt sind, aber dank modernster Technik ist die Route kein Problem.Den vorgegeben Weg aus dem Buch habe ich ein wenig umgebaut, da ich gerne Rundwege gehe, ohne gleiche Wege mehrmals gehen zu müssen.

Nach ein paar Metern auf der Straße, kommen wir am Schloss Gimborn vorbei und folgen dem Weg zur Kirche bergauf.

Danach geht der Weg relativ schnell in ein Waldgebiet  über und es folgt ein schmaler Pfad.
Der Pfad öffnet sich dann auf breitere Waldwege, die bequem zu Wandern sind.

Nachdem wir den Wald verlassen haben, sehen wir schon den Hof Eibach mit der Burgruine.Hier sind einige Tiere zu sehen und die Kinder haben ihren Spaß diese zu beobachten.
Nach der Burgruine folgen wir dann dem Weg rechts, an ein paar Teichen vorbei, in ein kleineres Waldstück.

Der Weg endet dann kurz vor dem Örtchen Scheel und geht dann kurz über Asphalt, zu einem Wiesenweg, der hinter den Häusern und Gärten des Örtchens liegt.


Über eine kleine Brücke geht es dann wieder in den Wald und wir entdecken die  Zwergenhöhle.


Nach kurzer Besichtigung der Höhle, geht es dann steil bergauf zum nächsten Highlight, der Ruine Neuenburg.
Hier kann man sich deutlich die Größe der Anlage vorstellen.Die Kinder haben ihren Spaß an diesem interessanten Ort, da es hier einiges zu Entdecken gibt.

Nach der Ruine öffnet sich der Weg und führt über die Berge an Wiesen und Wälder vorbei.Von hier oben hat man bei gutem Wetter einen fabelhaften Blick übers Gimborner Land.


Auf dem Weg hinunter zum Anfangspunkt kommen wir noch durch den kleinen Ort (2 Häuser) Kümmel.Danach geht es durch den Wald über einen Bachlauf nach Gimborn und wir kommen über den Friedhof, an der Kirche in Gimborn heraus.

In der Kirche werden wir an ein Unglück erinnert, was einst die ganze Gegend hier im Oberbergischen schockte. In einem nahegelegenem Freibad ertrank damals fast die  komplette Mädchenklasse des Ortes.12 Kinder kamen hier damals ums Leben.

Fazit:
Diese Runde ist sicherlich einer der schönsten Wanderungen, die wir bis jetzt im Bergischen gemacht haben und ich kann nicht wirklich Verstehen, das man hier nicht mehr daraus macht.Die Kinder hatten sehr viel Spaß und es gab immer wieder etwas zu sehen und zu entdecken.Der Weg geht nur minimal über Asphalt und diese Stellen sind kaum befahren.Sonst wechselt der Boden unter den Füßen ständig und auch schmale Pfade sind dabei.Wir würden uns freuen, wenn einige sich dieser Runde annehmen und uns ihre Meinung dazu schreiben.

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