Westerwaldsteig Teilstücke der Etappen 8 und 9

Es ist Samstag der 03.09.2016 . Die Zeit und die Gesundheit lässt es wieder zu, das wir mal wieder unsere Wandersachen aus dem Kleiderschrank nehmen und uns auf die Reise begeben. Bis jetzt hatten wir uns immer Rundwege rausgesucht.Diesmal jedoch lag unser Fokus auf einen Wanderweg den wir schon lange im Visier hatten, dem Westerwaldsteig. Auf der Webseite des Westewaldsteiges informierten wir uns, ob es Möglichkeiten mit dem öffentlichen Nahverkehrsmitteln gibt, um diesen Wanderweg in Etappen zu erwandern. Unsere Wahl  viel so auf Teilstücke der Etappen 8 und 9, die jeweils mit der  Bahn zu erreichen sind. Am Bahnhof Hattert stellten wir unser Auto ab und fuhren von dort 2 Stationen mit der Bahn nach Korb.

 


Dort fing unser knapp 16 Km lange Wanderung an und führte uns den ganzen Tag immer wieder an dem Fluss Nister entlang.Nach einem offenen Tatstück im Nistertal ging dann der Wanderweg in Waldgebiete über.Der Weg hatte hier eine angenehme Steigung über Pfade und große offene Forstwege.

 

 

Nachdem wir den Wald verlassen hatten, kamen wir zu unserem ersten Etappenziel die Stadt Hachenburg. Der Weg führt hier an einem alten jüdischen Friedhof und dem Heimatmuseum Hachenburg vorbei, bis er schließlich in der Stadt Hachenburg endet.

 

 

Hier endet Etappe 8 und beginnt Etappe 9.Wir folgen dem Weg durch den Burgpark an einer Grabstätte vorbei.Der Weg ändert sich hier ständig von Asphalt über Schotterwege bis hin zu schmalen Pfaden, die uns dann nach verlassen der Stadt Hachenburg in ein Teil der Holzbachschlucht führt.

 

 

Im Tal angekommen folgen wir dem Weg wieder durchs Nistertal an dem Fluss Nister entlang.Nachdem der Weg ein Stück durch das Örtchen Nister geht, kommen wir wieder auf große Wiesen und Felder im Nistertal. Vorbei an der Nister-Mühle,in der einst Konrad Adenauer Schutz suchte, führt uns der Weg wieder in Waldgebiete.

 

 

Nach ein paar Kilometern sehen wir schon die ersten Gebäude des Kloster Marienstadt.Hier verweilen wir eine Zeit und gönnen uns ein kühles Getränk aus der hauseigenen Brauerei.

 

 

Nun folgen die letzten 2,5 Kilometer aufwärts Richtung Haltert zum Bahnhof, an dem wir unser Auto geparkt hatten.

Fazit:
Eine anstrengende aber gut machbare Wanderung mit 16 km länge.Die abwechslungsreichen Wege machen Spaß und man vergisst so ein bisschen die Länge der Strecke. Was wir leider nicht so gut fanden, das hier stellenweise sehr viel Müll an den Rastplätzen und auch im Wald des ersten Abschnittes lag.

 

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