Premiumwanderweg Het Leudal

Der Frühling ist da und uns zieht es endlich wieder nach draußen zum Wandern.Da wir im Winter anderweitig beschäftigt waren, haben wir uns für den Jahresanfang erst mal etwas Flaches ausgesucht und sind nach Holland.Um genau zu sein, war unser heutiges Ziel der Premium Wanderweg Het Leudal.Wir starten unsere Wanderung am Wanderparkplatz am Restaurant St. Elisabeth’s Hofs .

 

 

Hier befindet sich auch eine Touristik Information und das Leudal Museum. Am Startpunkt der Runde befindet sich eine Mühle, die Strom produziert.

 

 

Der Weg verläuft dann gegen dem Uhrzeigersinn in Richtung St. Ursulamühle.
Wir folgen dem Weg und befinden uns in einer herrlichen Bach-Auenlandschaft. Mal über schmale Pfade dann wieder über breite Wege folgen wir dem natürlichen Bachlauf.

 

 

Schon auf dem Stück bis zur Mühle zeigt sich hier die Natur in aller Vielfalt. Von Biber Spuren bis hin zu einem Eisvogel alles ist dabei.
Nach ein paar Brücken kommen wir zur St. Ursulamühle. Der Fotoauslöser kommt kaum zur Ruhe da sich immer wieder tolle Motive finden lassen.

 

 

Die Mühle wird erstmals 1558 geschichtlich erwähnt. Am ersten und dritten Samstag im Monat ist die Ölmühle in Betrieb. Von Pfingsten bis Ende August ist die Mühle sonntags von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Aktuelle Öffnungszeiten finden Sie auf der Webseite der Mühle.Nachdem wir die Mühle verlassen haben kommen wir an einem großen sandigem Steilhang dort ändern wir ein wenig die Route, da wir uns eine kleine Kapelle unweit der Route ansehen möchten.

 

 

Nachdem wir diesen tollen Platz aufgesucht haben, machen wir uns wieder auf den ausgeschilderten Weg.Hier folgt den momentan nicht so schönere Streckenabschnitt da hier der Weg nicht sehr abwechslungsreich ist und durch Waldarbeiten ziemlich in Mittleidenschaft geraten ist.

 


Nach ein paar Kilometer kommen wir an einem alten Gutshof mit einem alten Backhaus, an dem an bestimmten Tagen auch noch Brot gebacken wird.

 

 

Der Weg geht nun über eine Art Gatter in ein sehr groß angelegtes Areal auf dem sich Galowyrinder und Pferde frei bewegen können.Auf den Hinweisschildern an diesem Gebiet befinden sich Hinweisregeln wie man sich den Tieren gegenüber verhalten sollte.Bei mir hat dieses nicht funktioniert, da diese herrlichen fast wilden Pferde meine Nähe wissen wollten und sich von mir streicheln und krabbeln lassen wollten.Es war ein sehr bewegender Moment mit diesen fast wilden Tieren solch eine Nähe zu teilen.

 


Der Weg führt uns dann durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft mit weiten Weiden und Heidelandschaft.Nach ein paar weiteren Kilometern kommen wir dann zu einer weiteren Einkehrmöglichkeit dem Café Busjop .

 

 

Wir folgen dem Weg und kommen durch sehr abwechslungsreiche Gebiete wieder Richtung Parkplatz. Der Weg ist mit einem weißem W auf einem blauen Schild sehr gut ausgeschildert und währen der gesamten Runde mussten wir nicht ein einziges mal auf unser Gps-Gerät blicken.

Fazit :
Für Leute, die gerne in einer schönen abwechslungsreichen Natur wandern und die verschiedensten Eindrücke sammeln möchten, ist diese Wanderung in unseren Augen ein muss.Unsere Kinder hatten selten Langeweile und auch ich habe meine Kamera fast an jeder Ecke gebraucht. (ca. 250 Bilder)
Es gibt mehrere Einkehrmöglichkeiten auf dem Weg die zum verweilen einladen.

Das was mir negativ aufgefallen ist, das es relativ wenig Bänke am Wegesrand stehen.

 

 

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