Naturerlebnis Wilder Kermeter und Wilder Weg

Nachdem wir das Wildgehege Hellenthal besucht hatten,wollten wir noch ein wenig unsere müden Knochen in dieser Gegend bewegen.Vor ein paar Monaten bin ich durch Zufall auf diesen Wanderweg im Netz gestoßen und da ich selber einen Behinderten Menschen in meiner Verwandtschaft habe interessierte mich die Umsetzung dieses Weges.

 

Naturerlebnis Wilder Kermeter und Wilder Weg

 

Am Parkplatz angekommen sahen wir schon das wir nicht ganz alleine sind und dieser Weg anscheinend recht gut genutzt wird.Es sind eigentlich 2 Wegabschnitte.Zum einem ein Erlebnisspfad mit vielen Stationen um den Wald und dessen Bewohner und auch in diesem Fall der Ranger die dort ihre Arbeit verrichten.

Ein Textauszug der Webseite:

Ein 6,2 Kilometer langes Wegenetz macht die Natur im Kermeter für Menschen mit und ohne Behinderung erlebbar. Die Waldwege im Erlebnisraum sind fein geschottert. In 2,7 Kilometer Entfernung liegt der Aussichtspunkt Hirschley. Hier öffnen sich die Wälder zu einem weiten Blick auf den Rursee. Ein Bronzemodell mit Informationen zum Sehen und Tasten informiert dort über die Landschaft des Nationalparks und der Talsperren. Auf der Strecke bis zum Aussichtspunkt beträgt die Steigung des Weges nicht mehr als sechs Prozent. Auch ein Rundweg ist möglich. Dieser hat allerdings längere Abschnitte mit Steigung und Gefälle von bis zu acht Prozent. Ausgehend von der Wegkreuzung „Schwarzes Kreuz“ ist zudem ein Abstecher zu einem weiteren Aussichtspunkt möglich. Dort hat man einen schönen Blick auf die ehemalige nationalsozialistische „Ordensburg“ Vogelsang.
Der Wilde Weg ist 1,6 Kilometer lang, davon verlaufen 210 Meter über einen Holzsteg.

Der ertastbare Kartentisch in der Mitte des Rastplatzes gibt einen Überblick über das barrierefreie Wegenetz. Unter dem Wetterschutzdach informiert zudem eine gedruckte Karte über das Wegenetz in der Umgebung.

Wir hatten sehr viel Spaß auf dem Wilden Weg da es hier wirklich sehr viel zu sehen, ertasten und zu hören ist.

Dann sind wir noch zu dem Aussichtspunkt Hirschley gewandert.Dieser Weg verläuft sehr gerade und ist prima zu laufen, für so Profis wie unseren Sohn, war das schon alles zu einfach und zu langweilig, aber ich denke für Menschen mit Sehschwäche oder sonstigen Behinderungen ist dieser Weg durchaus sehr erlebnisreich.Und auch hier treffen wir unterwegs wieder auf einen Ranger, der gerade eine kostenlose Führung über den Weg leitet

Wir genießen die Aussicht über die Rurtalsperre und nach einer Weile gehen wir dann wieder Richtung Auto.

 

Fazit: Ein schöner Weg mit einem sehr interessanten Anfang (oder Ende ) für Kinder.Ich würde gerne mal von jemandem mit Behinderung erfahren, wie er, diesen Weg in der Eifel sieht.

 

 

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