Mäanderweg im Siegtal

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[usrlist Wegführung:4.0 Spaßfaktor:4.5 ]

Sonntag der 25.05.2014, und es ging wieder raus, um unsere Gegend zu erkunden. Da heute die Tochter keine Lust auf eine große Wanderung hatte, musste etwas Passendes rausgesucht werden. Es sollte also ein Weg unter 10km sein  und der einigen Höhepunkten aufwarten könnte. Da uns einige geschrieben haben, dass wir mehr aus unsere Gegend berichten sollten, viel die Auswahl auf den Määnderweg im Siegtal.

Nach kurzer Anfahrt kamen wir auf dem Parkplatz in Schladern beim Bahnhof an.Also ist der Wanderweg auch für Leute gedacht, die kein mobiles Fahrzeug besitzen.



Gps-Gerät gestartet und los ging es.Wir folgten dem Weg, der sehr gut ausgeschildert ist und auch ohne Gps-Gerät machbar ist.

Die Wege sind hier äußerst abwechslungsreich.Man wechselt immer wieder den Boden unter den Füßen, wobei der Asphaltanteil hier doch leider etwas höher ist.Doch keine Angst, es gibt auch viele Passagen durch dichten Wald und über schmale Wiesenpfade.

 

Nachdem wir aus dem Ort Schladern rausgekommen sind öffnet sich das Blickfeld und wir erblicken zum ersten Mal die Burgruine.Unser Sohn möchte sofort da hin, und somit schaffen wir die ersten Kilometer in Rekordzeit.

Leider geht es hier zur Burg wieder über Asphalt und anfangs durch besiedeltes Gebiet.

An der Burgruine angekommen gesellt sich eine äußerst freundliche und verspielte Katze zu uns, die uns tatsächlich auf der kompletten Anlage begleitet.

 

Nachdem wir die Ruine erkundet haben und wir uns das Leben im Mittelalter hier gut vorstellen können, geht es über einen schönen Pfad entlang der Ruine wieder ins Tal hinunter.


Dieser Pfad ist schon für kleine Füße nicht ganz einfach, aber mit etwas Hilfe gut zu meistern.Aus dem Wald herausgekommen, stehen wir vor einem kleinen Freilichtmuseum, dessen Besuch wir aber auf ein anderes mal verschieben.



Der Weg geht dann durch das Örtchen Altwindeck, wo wir einige interessante Bewohner sehen.

 

An einer Kapelle entdecken die Kinder den dahinterliegenden Spielplatz, so das ich ein wenig Zeit habe, mir dieses kleine Bauwerk zu begutachten.



Nach einer kurzen Pause geht es dann weiter. Nach einer Eisenbahnbrücke kommt ein längeres Stück Wiesenweg , vorbei an Pferden und einer Insektenstation, tief in die Brennnessel:-)


Nach einer Straßenüberquerung geht es oberhalb des Dorfes Dattenfeld hoch in den Wald hinein. Oben auf dem Berg ist eine Hütte, die uns zur einen kleinen Verschnaufpause einlädt.

Nun kommt der schwierigste Teil. Der erste Abstieg zur Sieg.Hier brauchte unser Sohn ein wenig Hilfe, da es hier  sehr steil bergab geht.
Unten angekommen überqueren wir das erste mal die Sieg, und folgen der Straße nach Dreisel. In dem kleinen Örtchen kommt der Weg an einem Kiosk vorbei.
Aus Dreisel hinaus, geht es dann schon wieder den Berg hinauf, an Feldern und Wiesen vorbei.


Der Wirtschaftsweg geht dann in einen Waldweg über. Hier fällt mir auf, das es der erste Wanderweg ist, den wir machen, wo uns entweder viele Leute überholen oder uns entgegen kommen. So wie es aussieht, wird der Weg gut angenommen.

Im Wald können wir schon Musik, und ein Rauschen der Sieg hören. Also muss es wieder runter gehen, und wir können durch den Wald eine alte Fabrikruine erkennen. Nach einem diesmal sehr entspannten Abstieg, stehen wir an einer alten schönen Fabrikvilla.



Die Sieg liegt vor uns, und wir können schon den ersten Blick auf den Siegfall wagen.

Als wir die Brücke zum Siegfall überqueren, fällt mir ein Fischreiher auf, der sich super fotografieren lässt.


Wir folgen dem Weg an der Sieg entlang, und kommen am Siegfall an.Ein sehr interessanter Platz, und da das Wetter so wunderbar mitspielt, ist hier auch sehr viel los.

 

Nach dem Siegfall, geht es noch einmal über eine Straße, in Richtung Bahnhof.

Nach gut 4 Stunden kamen wir wieder am Auto an.

Unser Fazit:

Eine klasse Runde trotz hohem Asphaltanteil, die Kinder hatten viel Spaß, und es gab immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Die Kinder sollten allerdings schon trittsicher sein.

Bis zum nächsten mal im Siegtal.

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