Eisenbahn und Bergbau im Göhltal

Wandern im Dreiländer-Eck

Wir starten unsere Wandertour am Rathaus in Plombières, und begeben uns auf eine Wanderung im drei Ländereck zwischen Belgien, Deutschland und den Niederlanden. Wobei die gesamte Strecke bis auf dem Dreiländer-Eck eigentlich in Belgien verläuft.

 

 

Der Start beginnt auf einem ehemaligen Bergwergs-gelände, wovon heute nur noch wenige Spuren von zu sehen sind. Dieses Gelände steht  unter Naturschutz.

 

 

Der Weg führt uns auf dem ersten Teilstück über kaum befahrene Nebenstraßen, vorbei an Höfen und kleinen Dörfern. Vom Weiten sehen wir immer in der Ferne das Göhltal-Viadukt eine große Eisenbahnbrücke.

 

 

Vor dem Dreiländerpunkt ändert sich der Weg und wir kommen über Waldwege zur unserer ersten Zwischenstation. Hier genießen wir noch die morgendliche Ruhe und gönnen uns ein Café und Kakao.

 

 

Von hier geht der zweite drittel des Weges ständig auf und ab durch Wälder, über schmale Wege und breite Pfade. Dieser Teil ist nach den langen Regenzeiten leider sehr unwegsam zu gehen und wir merken das wir eine lange Auszeit hatten.

 

 

Nachdem wir den Wald verlassen haben kommen wir zu einem der bekanntesten Wallfahrt orten Belgiens. Hier sind heute viele Pilger unterwegs  da Karfreitag ist.

 

 

Nach einer kleinen Rast zieht es uns zum letzten Teil der Strecke, der zum größten Teil auch wieder über Straßen und breiten Schotterwegen führt.

Am Schluss kommen wir noch durch ein schönes Tal, wo uns ein Meer aus Narzissen und Bärlauch erwartet.

 

 

Am Parkplatz angekommen haben wir statt der angegebenen 12 km eine strecke von 15 km auf unserem Gps-Gerät. Unsere Füße schmerzen durch den zum Teil anstrengenden zweiten Teil der Strecke.

Nach der Wanderung haben wir noch den 23 Hektar großen amerikanischen Soldatenfriedhof von Henri-Chapelle besucht, der immer wieder für eine beklemmende Stimmung sorgt. Anschließend haben wir uns noch mit den typisch belgischen Fritten nach dieser anstrengenden Wanderung belohnt.

 

 

Fazit:

Die Strecke ist sehr gut ausgeschildert und es gibt genügend Rastmöglichkeiten. Der Weg ist mit einem Gelände fähigem Kinderwagen durchaus zu machen. Es ist eine abwechslungsreiche Strecke, leider mit sehr viel Straßen Anteil (Ca .60 %) Uns hat der Weg gut gefallen, leider ist aber auch stellenweise sehr viel Müll am Wegesrand zu sehen.

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