Der „Grafen- und Mönchsweg“

Es ist jetzt gut drei Wochen her, das ich an der Leiste operiert werden musste, und wir am Anfang unserer heutigen Wanderungen erst mal wieder ruhig anfangen wollten.So entschieden wir uns für den „Grafen- und Mönchsweg“ in Odenthal.

Am Startpunkt angekommen, füllte sich der Parkplatz recht schnell, da hier einiges zu sehen ist.Wir starteten die Runde in Richtung Altenberger Dom, und entschlossen uns nicht eine acht zu laufen, sondern eine „B“ Runde daraus zu machen.

Der Weg ist sehr gut in alle Richtungen ausgeschildert so das man hier kein GPS Gerät braucht.Desweiteren befinden sich auch viele Infotafeln, zu der Geschichte und den örtlichen Begebenheiten am Wegesrand.

Auch viele Bänke befinden sich auf der Route, so das man ausreichende Pausen machen kann.

 

Als erstes sahen wir uns den Altenberger Dom an und besuchten dieses Bauwerk auch von innen.

 

Dann ging es um den Dom herum, unter einer Unterführung auf die andere Seite des Waldes.

Dort stehen noch einige Reste der alten Klostermauer.

 

Etwas weiter den Weg leicht bergauf, kommt man an einer Stelle vorbei, an der einst eine Burg stand.Dort steht eine weiter Infotafel, im Wald ist die Stelle an der die Burg stand, noch gut zu erahnen.

Dann geht es an der „Dhünn“ entlang in einem schönen Tal.Auf der anderen Wegseite befindet sich wohl ein Wildgehege, aber bis auf paar Kühe, war hier kein Tier zu sehen.

Leider ist der Asphalt Anteil hier bei diesem Weg sehr hoch und man muss auch ein paar mal die viel befahrene Hauptstraße queren.

Nachdem wir das erste Mal die Straße überquert hatten, kamen wir auf einen schönen Weg, an eine Stelle die wir sonst nie gesehen hätte.Alleine für diese Stelle lohnt sich der Weg.

Hier befindet sich die Hofanlage der „Steiner Mühle“ mit dem Wind und Wassermuseum.

Das Museum ist kostenlos, aber beim Anblick der handwerklichen mühe des Besitzers, ist man gerne bereit eine Spende zum Erhalt dort zu lassen.

 

Nach der Mühle kommen wir in den Ort Odenthal.Hier muss man wieder über die viel befahrene Hauptstraße, und geht dann hinter dem Schulzentrum immer an der „Dühnn“ entlang.

Nachdem wir dann Odenthal verlassen haben, geht es vorbei an der dritten Burg,in das Örtchen Osenau. Hier stehen ein paar schöne Fachwerkhäuser und ein alter „Backes“.

 

Dann kommt der erste Anstieg durch den Wald Richtung Glöbusch. Die Wege sind sehr matschig und ich merke schnell, das hier vorerst meine Grenzen liegen, und wir entscheiden uns den zweiten Anstieg auszulassen.

 

Aus Glöbusch heraus, kommen wir wieder ins Tal, an einem sehr schönen restaurierten Haus vorbei.

 

Danach geht es ziemlich gerade, wieder Richtung Altenberger Dom .

Hier befindet sich kurz vor dem Startpunkt, ein schönes Hotel, das aufgrund der Lage sehr beliebt bei Ausflüglern und Bikern ist.

Alles im allen, war es eine gute Entscheidung, die Runde etwas zu verändern.Ich persönlich verstehe auch die Route mit dem zweiten Anstieg nicht so ganz.

Die Runde hat den Kindern sehr viel Spaß gemacht, weil es doch einiges zu sehen gab.Am meisten gefallen hat ihnen der Dom und das kleine Museum.Wenn eure Kinder noch fit nach der Wanderung sind, kann ich nur einen Besuch im angrenzendem „Märchenwald“ empfehlen.

Wenn man einen Gelände fähigen Kinderwagen besitzt, ist die Route in der Version die wir gemacht haben durchaus zu schaffen.

 

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In Odenthal befinden sich auch mehrere Möglichkeiten zu verschnaufen um seinen Durst oder Hunger zu stillen.

 

Zum Schluss habe ich noch ein paar Bilder eingefügt, die unsere  Kinder mit ihren Apparaten gemacht haben, da Kinder einen anderen Blickpunkt der Dinge haben als wir Erwachsenen.

 

 

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